Blühkalender
Welche Pflanze blüht jetzt? Der Blühkalender nach Monat und Farbe
Häufige Wild- und Gartenblumen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Monat für Monat nach Blütenfarbe sortiert, mit Quelle für jede Blütezeit und einer Faustregel für Höhenlagen.

Kurz gesagt
Welche Pflanze jetzt blüht, hängt vom Monat und von der Blütenfarbe ab: Im Januar und Februar sind es vor allem Schneeglöckchen (weiß) und Winterling (gelb), im März und April Huflattich, Buschwindröschen und Schlüsselblume, im Sommer Mohn, Kornblume, Wegwarte und Johanniskraut, im Herbst Goldrute, Herbstastern und die giftige Herbstzeitlose. Pro 100 Höhenmeter verschiebt sich die Blüte im Mittel um einige Tage nach hinten.
- Schau zuerst auf den Monat, dann auf die Farbe: So bleiben pro Monat nur zwei bis fünf häufige Kandidaten übrig.
- Blütezeiten sind Spannen, keine Termine. Wo Quellen sich widersprechen, nennt diese Seite beide.
- Im Gebirge blüht alles später: Eine Studie im Nationalpark Berchtesgaden fand im Mittel 3,8 Tage Verspätung je 100 Höhenmeter.
- Die Herbstzeitlose steht auf der Liste besonders giftiger Pflanzen, die das BfR 2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht hat.
Welche Pflanze gerade blüht, beantwortest du am schnellsten mit zwei Fragen: Welcher Monat ist es, und welche Farbe hat die Blüte? Dieser Kalender sortiert häufige Wild- und Gartenblumen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz genau so. Zu jeder Blütezeit steht die Quelle, und wo Quellen sich widersprechen, findest du beide Angaben. Willst du eine Blume nach Form, Blütenblättern und Standort eingrenzen, nimm das Werkzeug Blumen bestimmen: Es filtert, dieser Kalender ordnet nach Zeit.
Der Blühkalender auf einen Blick
Such deinen Monat und die Farbe, die du siehst. Die Tabelle nennt die häufigsten Kandidaten, die Abschnitte darunter die Merkmale und Quellen.
| Monat | gelb | weiß | lila und blau | rosa und rot |
|---|---|---|---|---|
| Januar, Februar | Winterling | Schneeglöckchen | – | – |
| März | Huflattich, Löwenzahn | Schneeglöckchen, Buschwindröschen | Krokus | – |
| April | Huflattich, Schlüsselblume, Löwenzahn | Buschwindröschen | Krokus | – |
| Mai | Schlüsselblume, Löwenzahn | Buschwindröschen | – | – |
| Juni | Johanniskraut, Löwenzahn | – | Kornblume, Wiesen-Storchschnabel | Klatschmohn |
| Juli | Johanniskraut, Löwenzahn | – | Wegwarte, Kornblume, Wiesen-Storchschnabel | Klatschmohn |
| August | Goldrute, Johanniskraut, Löwenzahn | – | Wegwarte, Kornblume, Wiesen-Storchschnabel | Klatschmohn, Herbstzeitlose |
| September | Goldrute, Johanniskraut, Löwenzahn | – | Wegwarte, Herbstastern | Herbstzeitlose, Herbstastern |
| Oktober | Goldrute, Löwenzahn | – | Wegwarte, Herbstastern | Herbstastern |
| November, Dezember | kaum Wildblumen | erste Schneeglöckchen möglich | – | – |
Zwei Regeln helfen beim Lesen. Erstens: Die Spannen gelten für Tieflagen; im Bergland rutscht alles nach hinten (Abschnitt „Höhe und Region“). Zweitens: Die Liste ist eine Auswahl der Arten, nach denen am häufigsten gefragt wird, keine vollständige Flora. Passt deine Blume in keine Zelle, fotografiere sie: Plant Identifier nennt dir aus einem Foto den deutschen und den wissenschaftlichen Namen, und die Pflanzenkarte merkt sich, wo du sie gefunden hast, damit du im nächsten Jahr zur gleichen Zeit nachsehen kannst.
Januar bis April: die Frühblüher
Der Deutsche Wetterdienst lässt das phänologische Jahr mit dem Vorfrühling beginnen: Leitpflanze ist die Hasel, Ersatzpflanze das Schneeglöckchen. Diese Phasen können laut DWD von Mitte Dezember bis in den März hinein eintreten. Ein Schneeglöckchen im Dezember ist also kein Irrtum, sondern ein milder Winter.
Weiß: Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Nickende weiße Glocke, eine pro Stiel, schmale graugrüne Blätter, oft in Horsten. Die Wildlife Trusts geben Januar bis März an, Plantlife Januar und Februar als Hauptblüte, mit der besten Chance von Januar bis März.
Gelb: Winterling (Eranthis hyemalis). Sechs gelbe Blütenblätter über einer gezackten Halskrause aus grünen Hochblättern, kaum handhoch. Laut Plantlife blüht er im Januar und Februar; in Großbritannien kam er im 16. Jahrhundert als Gartenpflanze an und ist seither verwildert.
Gelb: Huflattich (Tussilago farfara). Gelbe Körbchenblüten auf schuppigen, rötlichen Stielen, und zwar bevor die Blätter da sind. Die großen, unterseits weißfilzigen Blätter folgen erst später. Plantlife nennt März und April.
Feldtest Huflattich gegen Löwenzahn: Sieh unter die Blüte. Ein schuppiger Stiel ohne grüne Blattrosette am Boden heißt Huflattich. Eine flache Rosette aus gezähnten Blättern und ein glatter, hohler Stiel mit Milchsaft heißen Löwenzahn.
Lila: Krokus (Crocus vernus). Kelchförmige lila oder weiße Blüten mit grasschmalen Blättern, die einen hellen Mittelstreif tragen. Der Missouri Botanical Garden beschreibt ihn als Frühjahrsblüher aus den Hochlagen von Pyrenäen, Alpen und Karpaten, der etwa drei Wochen blüht, und gibt April an (in St. Louis ab Ende März). Die Blüten schließen sich nachts und bei Regen.
Weiß: Buschwindröschen (Anemone nemorosa). Sechs oder sieben weiße, manchmal lila überlaufene Blütenblätter um gelbe Staubbeutel, darunter ein Quirl tief geteilter Blätter auf rötlichem Stiel; oft ganze Teppiche im Laubwald. Die Wildlife Trusts nennen März bis Mai.
Gelb: Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris). Rosette aus runzeligen, zungenförmigen Blättern, darüber ein Stiel mit einer Dolde dottergelber Röhrenblüten. Laut Wildlife Trusts April und Mai.
Gelb: Löwenzahn (Taraxacum). Ein gelber Blütenkopf pro blattlosem Stiel über einer gezähnten Rosette. Plantlife gibt März bis Oktober an; die Hauptblüte im Frühjahr fällt dir trotzdem am stärksten auf. Gelbe Felder im Frühjahr sind meist Raps, eine Feldfrucht, die auch am Wegrand verwildert; ihre vierzähligen Kreuzblüten stehen in Trauben, nicht in Körbchen.
Juni bis August: Feldrand und Wiese
Im Sommer verschiebt sich das Bild vom Waldboden an Feldränder, Böschungen und Wiesen.
Rot: Klatschmohn (Papaver rhoeas). Große, schalenförmige, leuchtend rote Blüten. Die Wildlife Trusts nennen Juni bis August und weisen darauf hin, dass sich einige Mohnarten nur schwer unterscheiden lassen.
Blau: Kornblume (Centaurea cyanus). Leuchtend blaue Körbchen auf bis zu 90 cm hohen Stängeln, die unteren Blätter graugrün und länger als die oberen. Plantlife gibt Juni bis August an und schreibt, dass sie im Getreide stark zurückgegangen ist.
Lila-blau: Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense). Große lila-blaue Schalenblüten über tief geteilten, gelappten Blättern; nach der Blüte spitze, schnabelartige Früchte, die der Pflanze den Namen geben. Laut Wildlife Trusts Juni bis August.
Gelb: Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum). Sternförmige gelbe Blüten mit winzigen schwarzen Punkten am Rand der Blütenblätter. Halt ein Blatt gegen das Licht: Es sieht aus wie durchlöchert, weil es durchscheinende Drüsen trägt. Die Wildlife Trusts nennen Juni bis September.
Blau: Wegwarte (Cichorium intybus). Himmelblaue Körbchen mit stumpfen, gezähnten Zungenblüten, die fast ohne Stiel am sparrigen Stängel sitzen. Laut NC State Extension blüht sie vom Hochsommer bis zum ersten Frost; die Blüten öffnen sich morgens und schließen sich meist bis Mittag, außer bei bedecktem Himmel. Wenn du nachmittags nur grüne Stängel siehst, komm am Vormittag wieder.
September bis Dezember: Herbstblüher und die Herbstzeitlose
Gelb: Goldrute (Solidago). Verzweigte Rispen aus vielen kleinen gelben Körbchen an der Spitze hoher Stängel. Die häufige Kanadische Goldrute blüht laut NC State Extension von August bis Oktober und stammt aus Nordamerika. Bei uns breitet sie sich als Neophyt aus; wie du solche Arten erkennst, steht in Neophyten erkennen.
Lila und rosa: Herbstastern (Symphyotrichum, früher Aster). Viele Körbchen mit lila bis rosa Zungenblüten um eine gelbe bis orange Mitte. Für die Glattblatt-Aster (Symphyotrichum novi-belgii) nennt NC State Extension den Herbst als Blütezeit und Nordamerika als Heimat; im Garten gibt es sie in vielen Farben.
Rosa: Herbstzeitlose (Colchicum autumnale). Lila-rosa, krokusähnliche Blüten mit sechs Blütenblättern, die im Herbst ohne ein einziges Blatt aus der Wiese kommen. Die glänzenden, lanzettlichen Blätter erscheinen erst im Frühjahr und sterben vor der Blüte wieder ab. Bei der Blütezeit unterscheiden sich die Quellen: Die Wildlife Trusts nennen nur September, NC State Extension Blütenstiele vom Spätsommer bis zum Frühherbst. NC State schreibt außerdem, dass sie oft mit dem Safran-Krokus verwechselt wird, der ebenfalls im Herbst blüht.
Giftig: Die Herbstzeitlose steht in der Liste besonders giftiger Gartenpflanzen und einheimischer Pflanzen, die das Bundesinstitut für Risikobewertung 2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht hat, in Kategorie 3 (hohes Vergiftungsrisiko für Kleinkinder), giftig sind laut Liste alle Pflanzenteile. Die Wildlife Trusts nennen die ganze Pflanze stark giftig. Hat ein Kind oder ein Tier davon gegessen, ruf sofort den Giftnotruf an: in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein das GIZ-Nord unter 0551 19240, sonst das Giftinformationszentrum deines Bundeslandes; in Österreich die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43, in der Schweiz Tox Info Suisse unter 145; im Notfall 112. Bei Tieren ist die Tierarztpraxis die erste Adresse. Dass eine andere Blume dieses Kalenders nicht auf der Liste steht, heißt nicht, dass sie ungefährlich ist. Mehr Arten findest du im Ratgeber Giftige Pflanzen im Garten.
November und Dezember sind die stillsten Monate. Löwenzahn blüht laut Plantlife bis Oktober, einzelne Nachzügler siehst du an geschützten Stellen auch später. Plantlife schreibt, dass Schneeglöckchen schon ab Oktober blühen können; der DWD nennt Mitte Dezember als frühesten Beginn des Vorfrühlings.
Höhe und Region: warum dein Garten anders tickt
Ein Kalender gilt nie für alle Orte gleich. Drei Faktoren verschieben die Blüte.
- Höhe. Im Nationalpark Berchtesgaden haben Ranger seit 1994 an 24 Stellen zwischen 680 und 1425 m beobachtet. Die Auswertung von Cornelius und Kolleg:innen (TU München, 2013) ergab im Mittel über alle Arten 3,8 Tage Verspätung je 100 Höhenmeter und eine um etwa 6 Tage frühere Entwicklung je Grad Erwärmung. Eine Studie in Frankfurt, Köln und München (Jochner und Kolleg:innen, 2012) fand je nach Art 1,34 Tage (Buche) bis 4,27 Tage (Hasel) pro 100 m. Als Faustregel heißt das: Ein Garten auf 1000 m blüht rund drei Wochen später als einer auf 400 m (600 m mal 3,8 Tage ergibt rund 23 Tage). Das ist eine Schätzung, kein Termin.
- Stadt und Land. Dieselbe Studie fand frühere Blühtermine in tieferen Lagen und in stärker bebauten Gebieten. In der Innenstadt blüht es oft früher als im Umland.
- Das Jahr selbst. Die phänologische Uhr des DWD teilt das Jahr in zehn Jahreszeiten, die nicht mit dem Kalender beginnen, sondern mit einer Pflanze: Vorfrühling mit der Haselblüte, Erstfrühling mit der Forsythie, Vollfrühling mit der Apfelblüte, Frühsommer mit dem Holunder. Wie sich diese Jahreszeiten zwischen 1961–1990 und 1991–2020 verschoben haben, zeigt der DWD in einer doppelten phänologischen Uhr.
Praktisch heißt das: Wenn die Forsythie in deiner Straße blüht, ist Erstfrühling, egal was der Kalender sagt. Orientier dich an solchen Zeigerpflanzen, und die Monate dieser Seite werden für deine Lage genauer.
So findest du heraus, was bei dir gerade blüht
- Monat und Farbe. Schlag die Zeile oben nach. Bleiben zwei Kandidaten, entscheidet ein Feldtest: Blätter vorhanden oder nicht, Stiel schuppig oder glatt, Blüte einzeln oder in Dolden.
- Form und Standort. Passt nichts, grenz die Blume im Werkzeug Blumen bestimmen nach Blütenform, Zahl der Blütenblätter, Standort und Monat ein.
- Foto. Fotografiere Blüte, Blatt und die ganze Pflanze; wie das gelingt, steht in Pflanze richtig fotografieren. Plant Identifier gibt dir zu einem Foto einen Namen und eine Beschreibung, aber keine Trefferwahrscheinlichkeit und keine Liste ähnlicher Arten. Prüf den Namen deshalb an einem Merkmal, das auf dem Foto nicht zu sehen war, etwa ob die Herbstzeitlose wirklich ohne Blätter blüht.
- Notieren. Schreib dir Ort und Datum auf. Im nächsten Jahr weißt du dann, wann die Blume bei dir blüht, und kannst vergleichen, ob das Jahr früh oder spät dran ist.
Was ein Foto nicht klären kann
- Blütezeiten in Quellen sind Spannen über viele Jahre und Orte; ein warmer Februar oder ein kalter April verschiebt sie in deinem Garten um Wochen.
- Mehrere Monatsangaben stammen aus britischen und nordamerikanischen Quellen, weil deutsche Florenportale (FloraWeb, Info Flora) beim Schreiben nicht erreichbar waren; für DACH-Tieflagen passen sie gut, für Bergregionen nicht.
- Ein Foto zeigt die Blüte, aber nicht, ob eine Pflanze im Herbst Blätter hat oder im Frühjahr hatte; bei Herbstzeitlose und Krokus ist genau das entscheidend.
- Eine App-Bestimmung ist nie eine Grundlage, eine Pflanze zu essen oder zu sammeln.
Häufige Fragen
Welche Pflanze blüht jetzt gelb?
Im Januar und Februar der Winterling, im März und April der Huflattich, von März bis Oktober der Löwenzahn, im April und Mai die Schlüsselblume, von Juni bis September das Johanniskraut und von August bis Oktober die Goldrute. Blatt und Stiel trennen die Doppelgänger, etwa Huflattich und Löwenzahn.
Welche Pflanze blüht jetzt lila?
Im Frühjahr der Krokus, im Sommer der Wiesen-Storchschnabel mit lila-blauen Schalenblüten, im Spätsommer die blaue Wegwarte und im Herbst die Herbstastern. Rosa-lila Blüten ohne Blätter auf einer Herbstwiese sind meist Herbstzeitlosen; die BfR-Liste im Bundesanzeiger führt sie in Kategorie 3, hohes Risiko.
Welche Pflanze blüht jetzt rosa?
Im Herbst vor allem die Herbstzeitlose (Spätsommer bis Herbst, ohne Blätter) und rosa Sorten der Herbstastern. Die Herbstzeitlose steht auf der BfR-Liste besonders giftiger Pflanzen. Hat ein Kind oder ein Tier davon gegessen, ruf sofort den Giftnotruf oder die Tierarztpraxis an.
Welche Pflanze blüht jetzt weiß?
Von Januar bis März das Schneeglöckchen mit nickenden Glocken, von März bis Mai das Buschwindröschen mit sechs bis sieben weißen Blütenblättern über einem gefiederten Blattquirl. Im Sommer gibt es so viele weiße Arten, dass das Blumen-Werkzeug mit Form und Standort schneller ist als ein Kalender.
Warum blüht bei mir alles später als im Kalender?
Weil Höhe, Lage und Jahr die Blüte verschieben. Eine Studie im Nationalpark Berchtesgaden fand im Mittel 3,8 Tage Verspätung pro 100 Höhenmeter, eine Studie in Frankfurt, Köln und München 1,3 bis 4,3 Tage je nach Art. In Städten blüht es früher als im Umland.
Quellen
- Phänologische Jahreszeiten — Deutscher Wetterdienst (DWD)
- Phänologische Uhr — Deutscher Wetterdienst (DWD)
- Linking altitudinal gradients and temperature responses of plant phenology in the Bavarian Alps (Cornelius, Estrella, Franz, Menzel, Plant Biology 2013) — Technische Universität München
- The influence of altitude and urbanisation on trends and mean dates in phenology (1980–2009) (Jochner, Sparks, Estrella, Menzel, Int. J. Biometeorology 2012) — FAO AGRIS
- Bekanntmachung einer Liste besonders giftiger Gartenpflanzen und einheimischer Pflanzen in der freien Natur (BAnz AT 02.07.2021 B4) — Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Bundesanzeiger
- Meadow saffron — The Wildlife Trusts
- Colchicum autumnale — NC State Extension Gardener Plant Toolbox
- Snowdrop — Plantlife
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