Bestimmungshilfe Beet

Unkraut im Beet erkennen: zehn Arten, ihre Keimlinge und Wurzeln

Die häufigsten Unkräuter in Gemüse- und Staudenbeeten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, getrennt nach Wurzeltyp, mit Feldtests für Keimlinge und dem, was beim Jäten von Hand zählt.

Fünf Beetunkräuter mit ihren Wurzeln nebeneinander: Giersch mit weißem Rhizom, Ackerwinde mit rosa-weißer Trichterblüte, Vogelmiere, Quecke mit waagerechtem Rhizom und Behaartes Schaumkraut mit Schoten
Illustration (KI-generiert, nur zur Orientierung)

Kurz gesagt

Unkraut im Garten erkennen heißt im Beet zuerst: Wurzelunkraut oder Samenunkraut? Giersch, Quecke und Ackerwinde treiben aus weißen Rhizomen oder tiefen Wurzeln wieder aus, schon kleine Stücke reichen laut RHS. Vogelmiere, Schaumkraut, Hirtentäschel, Franzosenkraut und Gänsefuß sind einjährig und kommen aus Samen. Danach bestimmen Blattstellung, Blüte und Keimblätter die Art, und der Wurzeltyp sagt dir, wie du jätest.

  • Grab eine Pflanze mit der Handgabel aus und sieh dir die Wurzel an: Weiße, waagerechte Stränge bedeuten Wurzelunkraut, ein feiner Wurzelballen bedeutet Samenunkraut.
  • Wurzelunkräuter nicht hacken und nicht auf den Kompost: Giersch, Quecke und Winde treiben laut RHS aus kleinen Stücken neu aus.
  • Samenunkräuter vor der Blüte jäten: Behaartes Schaumkraut schleudert seine Samen bis zu 1 m weit, Gänsefuß bildet 50.000 und mehr Samen pro Pflanze.
  • Für jedes Mittel gilt: Halte dich an Etikett und örtliche Regeln. Salz und Hausmittel gelten laut LWK NRW rechtlich als Pflanzenschutzmittel.

Unkraut im Beet erkennst du am sichersten von unten nach oben: erst die Wurzel, dann Blatt und Blüte. Das klingt umständlich, spart aber Arbeit, denn der Wurzeltyp entscheidet, ob Jäten hilft oder das Problem vermehrt. Diese Seite behandelt die zehn häufigsten Unkräuter in Gemüse-, Stauden- und Blumenbeeten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zeigt dir, wie du ihre Keimlinge von Gemüsekeimlingen trennst, und erklärt, warum Pfahlwurzel, Rhizom und Ausläufer beim Jäten von Hand den Unterschied machen. Für Kräuter im Rasen gibt es einen eigenen Ratgeber: Unkraut im Rasen bestimmen.

Erst die Wurzel: Wurzelunkraut oder Samenunkraut

Steck eine Handgabel neben die Pflanze, hebel sie mit der Erde heraus und schüttle die Erde ab. Was du in der Hand hältst, ordnet die Pflanze einer von zwei Gruppen zu.

Was du siehst Gruppe Typische Arten Was beim Jäten zählt
Weiße oder cremefarbene, waagerecht laufende Stränge mit spitzen Enden Wurzelunkraut mit Rhizomen Giersch, Quecke Jedes Stück kann neu austreiben: ausgraben statt hacken
Helle, brüchige Wurzeln, die senkrecht tief in den Boden gehen Wurzelunkraut mit tiefen Wurzeln Ackerwinde, Zaunwinde Immer wieder die Triebe ziehen, Wurzelstücke auslesen
Eine einzelne, kräftige Wurzel nach unten Pfahlwurzel Hirtentäschel, Löwenzahn Wurzel unter der Rosette durchtrennen oder ganz ziehen
Ein feiner, flacher Faserwurzelballen Samenunkraut Vogelmiere, Schaumkraut, Franzosenkraut, Gänsefuß, Kleine Brennnessel, Persischer Ehrenpreis Vor der Blüte hacken oder ziehen, dann mulchen

Die Royal Horticultural Society beschreibt das für jede Art einzeln. Giersch bildet ein dichtes Geflecht flacher, cremefarbener Rhizome und treibt schon aus kleinen Rhizomstücken wieder aus. Die Rhizome der Quecke sind hell, laufen in geraden Linien von der Mutterpflanze weg und haben spitze Enden; auch hier wachsen kleine Bruchstücke zu neuen Pflanzen heran. Bei den Winden reichen einzelne Wurzeln der Zaunwinde laut RHS bis 4 m tief, und beide Winden treiben aus kleinen Wurzelstücken neu aus. Die Ohio State University gibt für die Ackerwinde Pfahlwurzeln von 9 Fuß (rund 2,7 m) und mehr an.

Die zehn häufigsten Beetunkräuter

Wurzelunkräuter

  • Giersch (Aegopodium podagraria): Im zeitigen Frühjahr erscheinen frische grüne Blättchen an hohlen Blattstielen, die Blättchen sitzen meist zu dreien. Bis zum Sommer bildet er einen dichten Teppich von 30 bis 60 cm Höhe, darüber stehen im späten Frühjahr und Sommer Dolden winziger weißer Blüten. Laut RHS breitet er sich fast nur über die Rhizome aus, kaum über Samen.
  • Gemeine Quecke (Elymus repens): Gras mit flachen Blättern bis 40 cm Länge, im Spätsommer aufrechte, unverzweigte Ähren. Feldtest: Zieh ein Blatt vorsichtig vom Halm. Laut Ohio State umgreifen zwei schmale, krallenartige Öhrchen den Halm genau dort, wo die Blattscheibe beginnt. Gräbst du daneben, findest du weiße bis blassgelbe Rhizome mit spitzen Enden.
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis): kriechende oder windende Triebe, meist unter 1 m, graugrüne ovale bis pfeilförmige Blätter bis 6 cm, Trichterblüten von etwa 2 cm, oft blassrosa mit weißen Streifen oder ganz weiß, laut RHS von Juni bis September.
  • Zaunwinde (Calystegia sepium): kräftiger, Triebe bis 3 m, herzförmige Blätter bis 12 cm, Trichterblüten etwa 5 cm groß, meist weiß. Feldtest: Leg ein Blatt auf die Handfläche. Bis 6 cm, pfeilförmig und graugrün spricht für Ackerwinde; deutlich größer und herzförmig für Zaunwinde.

Samenunkräuter

  • Vogelmiere (Stellaria media): weiche, liegende Stängel bis etwa 35 cm, kleine ovale, zugespitzte Blätter paarweise gegenüber, winzige weiße Sternblüten mit fünf tief geteilten Blütenblättern. Laut RHS blüht sie das ganze Jahr, jede Blüte hält ein bis zwei Tage, und vergrabene Samen bleiben lange keimfähig.
  • Behaartes Schaumkraut (Cardamine hirsuta): flache Rosette, jedes Blatt mit paarweise gegenüberstehenden Fiederblättchen, kleine weiße Blüten mit vier Blütenblättern, danach lange, schmale Schoten. Laut RHS oft nur 5 cm hoch, Blütenstiele bis 30 cm, und die Pflanze schleudert ihre Samen bis zu 1 m weit. Sie blüht von Frühjahr bis Herbst und in milden Wintern.
  • Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris): Rosette mit ganzrandigen bis tief eingeschnittenen Blättern, verzweigte Stängel bis 50 cm, kleine weiße Blüten mit vier Blütenblättern und, unverwechselbar, herzförmig-dreieckige Schötchen. Laut RHS hat es eine Pfahlwurzel und bringt mehrere Generationen im Jahr hervor.
  • Franzosenkraut (Galinsoga): einjährig, gegenständige, gezähnte, eiförmige Blätter mit drei deutlichen Nerven vom Blattgrund, winzige Körbchen mit meist fünf weißen, an der Spitze dreizipfligen Zungenblüten um eine gelbe Mitte. Für das Behaarte Franzosenkraut (Galinsoga quadriradiata) beschreibt NC State Extension die Blätter als spärlich bis dicht behaart und die Heimat als Mexiko bis Südamerika; die Pflanze sät sich laut NC State aggressiv aus. Bei uns kommt auch das ähnliche Kleinblütige Franzosenkraut vor.
  • Weißer Gänsefuß und Melde (Chenopodium album, Atriplex): wechselständige, rautenförmige bis dreieckige Blätter, die wie mit weißem Mehl bestäubt aussehen, vor allem an der Unterseite und an jungen Blättern. Laut NC State Extension wird der Weiße Gänsefuß je nach Nährstoffen 10 cm bis 1,8 m hoch, trägt unscheinbare grüne Blütenknäuel und bildet 50.000 und mehr Samen pro Pflanze. Die Melden sind nah verwandt und sehen als Jungpflanzen sehr ähnlich aus; für das Jäten ist der Unterschied egal.
  • Kleine Brennnessel (Urtica urens): einjährig, kleiner als die Große Brennnessel und typisch für Gemüsebeete; gegenständige, grob gesägte Blätter mit Brennhaaren. Die Große Brennnessel (Urtica dioica) bildet dagegen laut Ohio State ein ausgedehntes Netz aus Rhizomen, gehört also zu den Wurzelunkräutern. Fass beide nur mit Handschuhen an.
  • Persischer Ehrenpreis (Veronica persica): einjährig, niedrig, unten gegenständige, oben wechselständige behaarte Blätter, einzelne himmelblaue Blüten mit dunklen Streifen und weißer Mitte an langen, dünnen Stielen, danach herzförmige, zweilappige Kapseln. NC State Extension nennt als Blütezeit Winter bis Frühsommer, je nach Region. Im Rasen ist eher der Faden-Ehrenpreis zu Hause.

Keimlinge: Unkraut oder Gemüse

Die meisten Unkräuter im Beet siehst du zuerst als Keimling, und dann sehen sie fast alle gleich aus: zwei kleine, glatte Keimblätter. So trennst du sie trotzdem.

  1. Reihen und Etiketten. Säe Gemüse und Sommerblumen in geraden, beschrifteten Reihen. Was in der Reihe keimt, ist vermutlich deine Saat, was dazwischen keimt, vermutlich Unkraut.
  2. Vergleichstopf. Säe ein paar Samen derselben Tüte in einen Topf mit gekaufter Anzuchterde. So siehst du, wie deine Keimlinge aussehen, und vergleichst die Keimlinge im Beet damit.
  3. Bis zum echten Blatt warten. Die Keimblätter vieler Arten ähneln sich; das dritte und vierte Blatt, die ersten echten Blätter, zeigen die Form der Art. Ein gefiedertes, gezähntes oder mehliges Blatt verrät das Unkraut.
  4. Merkmale, die schon früh sichtbar sind. Laut Ohio State sind die Keimblätter der Brennnessel oval mit einer Kerbe an der Spitze, und junge Pflanzen tragen schon einige Brennhaare. Beim Weißen Gänsefuß stehen die Keimblätter laut NC State gegenständig, der junge Stängel ist hellgrün, rot, purpurn oder hellbraun, und die ersten echten Blätter tragen den weißen Mehlbelag. Vogelmiere erkennst du an den paarweise gegenüberstehenden, zugespitzten Blättchen an weichen Stängeln, Schaumkraut an der flachen Rosette mit Fiederblättchen.
  5. Ausläufer statt Keimling. Bei Winden und Giersch siehst du kaum Keimlinge. Laut RHS sind Sämlinge der Winden selten; junge Pflanzen kommen fast immer aus Wurzelstücken. Ein Trieb, der mitten im frisch umgegrabenen Beet aus der Tiefe kommt, ist deshalb fast immer ein Wurzelunkraut. Bei der Quecke sind echte Sämlinge laut RHS noch nicht tief verwurzelt und lassen sich leicht ziehen, wenn du sie früh entdeckst.

Pfahlwurzel, Rhizom, Ausläufer: warum es beim Jäten darauf ankommt

Drei Wurzeltypen, drei Strategien von Hand, alle ohne Chemie.

  • Faserwurzeln (Samenunkräuter). Hier hilft Hacken. Die RHS rät, Vogelmiere, Schaumkraut und Hirtentäschel an einem trockenen, sonnigen oder windigen Tag knapp unter der Rosette abzuhacken, damit die Wurzeln vertrocknen, und zwar bevor sie blühen und Samen bilden. Danach unterdrückt eine Mulchschicht von etwa 8 cm neue Keimlinge. Grab Flächen mit viel Vogelmiere nicht tief um, denn so holst du alte, noch keimfähige Samen nach oben.
  • Pfahlwurzel. Eine einzelne, kräftige Wurzel. Beim Hirtentäschel reicht laut RHS ein Hackenschnitt knapp unter der Rosette, der die Pfahlwurzel durchtrennt. Bei mehrjährigen Pflanzen mit Pfahlwurzel wie dem Löwenzahn ziehst du die ganze Wurzel mit einem Unkrautstecher.
  • Rhizome und tiefe Wurzeln (Wurzelunkräuter). Hier schadet Hacken. Die RHS rät bei Giersch, Quecke und Winden ausdrücklich davon ab, zu hacken, zu fräsen oder umzugraben, weil das die Rhizome zerteilt. Stattdessen: mit der Grabegabel in voller Tiefe ausgraben und so viele Wurzeln wie möglich auslesen, Neuaustriebe immer wieder ziehen oder abschneiden, Stauden im Ruhezustand ausgraben und ihre Wurzelballen nach Rhizomen absuchen, oder die Fläche mit Karton und etwa 20 cm organischem Material für einige Jahre abdecken. Gegen Rhizome vom Nachbargrundstück nennt die RHS feste Sperren von mindestens 45 cm Tiefe.

Nicht auf den Kompost: Wurzeln und Rhizome von Giersch und Quecke sowie Samenstände gehören laut RHS in die Grünabfallsammlung, nicht in den Hauskompost, wo sie überleben können.

Bevor du eine Fläche räumst, prüf, was da wächst. Eingeschleppte Arten wie die Kanadische Goldrute behandelst du anders als heimische Wildkräuter; dazu passt Neophyten erkennen. Und weiße Dolden im Beet sind nicht immer Giersch: Unter den Doldenblütlern gibt es stark giftige Arten, die im Ratgeber Giftige Pflanzen im Garten stehen.

Mittel im Beet: Etikett und örtliche Regeln

Diese Seite hilft beim Erkennen und beim Jäten von Hand; Produkte und Mengen nennen wir nicht. Für jedes Mittel gilt: Halte dich an Etikett und örtliche Regeln. In Deutschland dürfen im Haus- und Kleingarten nach § 12 Abs. 3 Pflanzenschutzgesetz nur Pflanzenschutzmittel angewendet werden, die dafür zugelassen sind. Salz und sogenannte Hausmittel, die Pflanzen abtöten sollen, gelten laut Landwirtschaftskammer NRW rechtlich als Pflanzenschutzmittel; auf Wegen, Einfahrten, Pflaster und Terrassen ist ihr Einsatz verboten. Den rechtlichen Rahmen im Detail erklärt der Ratgeber Unkraut im Rasen bestimmen. In Österreich und der Schweiz frag vor jedem Mitteleinsatz die Landwirtschaftskammer deines Bundeslandes oder den kantonalen Pflanzenschutzdienst.

Für alle Arten dieser Seite beschreibt die RHS Wege ohne Chemie: hacken, ziehen, ausgraben, mulchen, abdecken. Für Schaumkraut und Hirtentäschel hält sie Unkrautvernichter für überflüssig.

Ein Foto mit Wurzel als Gegencheck

Passt eine Pflanze in keine Gruppe, fotografiere Blatt, Stängel und, wenn vorhanden, Blüte, am besten nachdem du sie ausgegraben hast, mit der Wurzel im Bild. Plant Identifier nennt dir aus einem Foto einen deutschen und einen wissenschaftlichen Namen und beschreibt Blatt, Blüte und Wuchs; unter dem Ergebnis kannst du Folgefragen stellen, etwa ob die Art Rhizome bildet. Eine Trefferwahrscheinlichkeit oder eine Liste ähnlicher Arten zeigt die App nicht, darum bleibt der Feldtest oben dein Gegencheck. Bei Keimlingen mit nur zwei Keimblättern warte mit dem Foto, bis das erste echte Blatt da ist. Wie du Pflanzen generell per Foto bestimmst und das Ergebnis prüfst, steht in Pflanzen bestimmen mit Foto.

Was ein Foto nicht klären kann

  • Keimlinge mit nur zwei Keimblättern sehen sich bei vielen Arten sehr ähnlich; sicher bestimmen lassen sie sich oft erst ab dem dritten oder vierten echten Blatt.
  • Ein Foto zeigt die Wurzel nicht. Ob du ein Rhizom, eine Pfahlwurzel oder Faserwurzeln vor dir hast, siehst du nur, wenn du die Pflanze ausgräbst.
  • Weiße Dolden im Beet sind nicht immer Giersch; manche Doldenblütler sind stark giftig. Eine App-Bestimmung ist nie eine Grundlage, eine Pflanze zu essen.
  • Eine App sagt dir nicht, ob ein Pflanzenschutzmittel zugelassen ist oder auf deiner Fläche angewendet werden darf; das regeln Gesetz, Etikett und der Pflanzenschutzdienst deines Landes.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich Unkraut-Keimlinge zwischen Gemüse?

Säe Gemüse in markierten Reihen und lass ein paar Samen in einem Topf als Vergleich keimen. Was außerhalb der Reihe keimt oder anders aussieht als die Topfkeimlinge, ist verdächtig. Brennnessel-Keimblätter sind oval mit Kerbe an der Spitze, Gänsefuß-Keimlinge haben oft einen rötlichen Stängel und mehlige Blätter.

Warum kommt Giersch immer wieder?

Giersch bildet laut RHS ein dichtes Geflecht flacher, cremeweißer Rhizome und treibt schon aus kleinen Stücken neu aus. Hacken oder Umgraben zerteilt die Rhizome und vermehrt ihn. Grab ihn mit der Grabegabel aus, wiederhole das bei jedem Neuaustrieb und entsorge die Wurzeln nicht im Hauskompost.

Ist das Ackerwinde oder Zaunwinde?

Zaunwinde hat laut RHS herzförmige Blätter bis 12 cm, etwa 5 cm große meist weiße Trichterblüten und Triebe bis 3 m. Ackerwinde hat pfeilförmige, graugrüne Blätter bis 6 cm, etwa 2 cm große rosa oder weiße Blüten und bleibt meist unter 1 m. Beide treiben aus Wurzelstücken neu aus.

Welches Unkraut im Beet hat kleine weiße Blüten?

Vogelmiere (fünf tief geteilte Blütenblätter, gegenständige Blätter), Behaartes Schaumkraut und Hirtentäschel (je vier Blütenblätter, Rosette, Schoten oder herzförmige Früchte) und Franzosenkraut (meist fünf weiße Zungenblüten um eine gelbe Mitte). Giersch trägt weiße Dolden über gefiederten Blättern.

Darf ich Unkraut im Beet mit Essig oder Salz bekämpfen?

Nein. Salz und Hausmittel, die Pflanzen abtöten sollen, gelten laut Landwirtschaftskammer NRW rechtlich als Pflanzenschutzmittel und sind dafür nicht zugelassen; auf Wegen und Pflaster ist ihr Einsatz verboten. Für jedes Mittel gilt: Halte dich an Etikett und örtliche Regeln.

Quellen

  1. Ground elder — Royal Horticultural Society (RHS)
  2. Bindweed — Royal Horticultural Society (RHS)
  3. Couch grass — Royal Horticultural Society (RHS)
  4. Chickweed — Royal Horticultural Society (RHS)
  5. Hairy bittercress — Royal Horticultural Society (RHS)
  6. Chenopodium album — NC State Extension Gardener Plant Toolbox
  7. Keine Unkrautbekämpfung mit Salz oder Hausmitteln! — Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst
  8. Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) § 12 Vorschriften für die Anwendung — Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de

Aktualisiert am · Geschrieben vom Plant-Identifier-Team · So schreiben wir unsere Ratgeber

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